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Ein wachsendes, des Zusammengehörigkeitsgefühl können wir beobachten, wenn wir mit unseren Kindern im Morgenkreis oder in unserer Spielzeit gemeinsam singen und spielen. Das Singen, das Instrumentalspiel und die Bewegung beim Musizieren sind Umgangsformen und Erfahrungen mit Musik, die von Wahrnehmen, Erleben und Denken begleitet sind. Wir entdecken im Alltag die verschiedenen Klänge, das Umdeuten von Alltagsgegenständen in Musikinstrumente, das Spiel auf ,,echten" Instrumenten, die freie Bewegung zur Musik, aber auch das gemeinsame Tanzen und die Bewegungsspiele.

Das Musikhören und das Erfinden von eigenen Klängen und Melodien mit der eigenen Stimme sind Erfahrungen, die Kinder in allen Altersstufen faszinieren. Nebenbei erweitern die Kinder ihren Wortschatz und werden in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützt. In den Alltagssituationen können wir mit Hilfe der Musik den Kindern die Übergänge erleichtern. Um die Herausforderungen emotional meistern zu können, müssen sich die Kinder selbst regulieren. Dies ist eine Fähigkeit, die sie jedoch erst nach und nach erwerben. Bis dahin sind die Kinder auf eine emotionale Unterstützung duch eine Bezugsperson angewiesen. Durch die Musik können die Rituale und Abläufe vorhersehbar gestaltet werden und sind somit für die Kinder leichter zu bewältigen. Durch die  momentane Situation ist der Kreis kleiner, aber macht den Kindern trotzdem viel Spaß und ist ein wichtiges Ritual. 

Nachrichten

Osternestsuche

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir immer noch mit dem Coronavirus kämpfen. Daher arbeiteten wir wieder nur mit einer Notgruppe. So war die Zahl derer, die den Kindergarten besuchen durften, gering. Aber die Aufregung war groß und gespannt warteten alle, ob uns der Osterhase etwas bringen würde. Gemeinsam gestalteten wir zunächst eine kleine Osterfeier, dann entdeckten wir durch das Fenster, dass einige Osternester im Hof bzw. Garten standen.

Palmsonntag

In der Woche vor Palmsonntag versammelten wir uns im Stuhlkreis, um den Einzug von Jesus in Jerusalem zu hören und darzustellen. Zur Begrüßung sangen wir das Lied: ,,Einfach spitze, dass ihr da seid!“ Jedes Kind durfte sich dann ein buntes Tuch aussuchen und eine gelbe runde Decke wurde in die Mitte unseres Kreises gelegt. Die helle, gelbe Mitte erinnerte uns an die Sonne, die uns einen neuen Tag schenkt, die uns leuchtet, dass wir jedes Gesicht erkennen können.

Aschermittwoch

„Stopp“, so hieß es zu Beginn unserer Aschermittwochsandacht. „Stopp“, denn nun ist Fasching vorbei, wir halten an und beginnen die Fastenzeit. Zunächst hörten wir eine Geschichte, bei der Karlotta einen Fastenwürfel bastelt, auf dem Bilder von einem Auge, einem Ohr, einem Mund, zwei Händen, zwei Füßen und einem Herz dargestellt sind. Wie Karlotta, so hatten auch wir einen Würfel und gemeinsam überlegten wir, wie man mit dem Mund (der wurde als erstes gewürfelt) fasten kann.

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