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In diesem Jahr ist vieles anders. So fand wegen der Coronabeschränkungen anstatt der großen Martinsfeier im Pfarrinnenhof nur eine kleine Martinsfeier in den jeweiligen Gruppen statt. Mit dem Rollenspiel vom Sankt Martin und dem Bettler wurde die kleine Andacht begonnen. Fr. Garsky ging in einem Gespräch auf die Bedeutung der passenden Bibelstelle ein und wie die Kinder dies im Alltag umsetzen könnten.

Im Vorfeld hatten die Kinder bereits Laternen für das Seniorenheim gebastelt und Lichter aus Gläsern gestaltet, die sie an jemanden verschenken konnten, der traurig oder einsam ist. Mit dem Lied „Ein bisschen so wie Martin möchte ich manchmal sein“ fand die Andacht ihren Abschluss. Begeistert nahmen die Kinder selbstgebackene Martinsgänse als Überraschung entgegen. Anschließend begann der kleine Martinsumzug mit den bunt gestalteten Martinslaternen in Richtung Pfarrzentrum. Beeindruckt waren die Kinder, wie laut ihre Stimmen in der leeren Kirche hallten. So war die Martinsfeier eine gelungene Notlösung, doch wir hoffen und freuen uns jetzt schon auf eine große Feier im nächsten Jahr.

Nachrichten

Osternestsuche

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir immer noch mit dem Coronavirus kämpfen. Daher arbeiteten wir wieder nur mit einer Notgruppe. So war die Zahl derer, die den Kindergarten besuchen durften, gering. Aber die Aufregung war groß und gespannt warteten alle, ob uns der Osterhase etwas bringen würde. Gemeinsam gestalteten wir zunächst eine kleine Osterfeier, dann entdeckten wir durch das Fenster, dass einige Osternester im Hof bzw. Garten standen.

Palmsonntag

In der Woche vor Palmsonntag versammelten wir uns im Stuhlkreis, um den Einzug von Jesus in Jerusalem zu hören und darzustellen. Zur Begrüßung sangen wir das Lied: ,,Einfach spitze, dass ihr da seid!“ Jedes Kind durfte sich dann ein buntes Tuch aussuchen und eine gelbe runde Decke wurde in die Mitte unseres Kreises gelegt. Die helle, gelbe Mitte erinnerte uns an die Sonne, die uns einen neuen Tag schenkt, die uns leuchtet, dass wir jedes Gesicht erkennen können.

Aschermittwoch

„Stopp“, so hieß es zu Beginn unserer Aschermittwochsandacht. „Stopp“, denn nun ist Fasching vorbei, wir halten an und beginnen die Fastenzeit. Zunächst hörten wir eine Geschichte, bei der Karlotta einen Fastenwürfel bastelt, auf dem Bilder von einem Auge, einem Ohr, einem Mund, zwei Händen, zwei Füßen und einem Herz dargestellt sind. Wie Karlotta, so hatten auch wir einen Würfel und gemeinsam überlegten wir, wie man mit dem Mund (der wurde als erstes gewürfelt) fasten kann.

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