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Zum Blasiussegen versammelten wir uns wieder im Stuhlkreis und entzündeten die Jesuskerze. Neben dieser stand auch ein Bild vom hl. Blasius. Wir erinnerten uns an die gestrige Geschichte von Maria Lichtmess und das auch der hl. Blasius Licht für viele Menschen war. Er war zuerst Arzt und später Bischof. Er lebte in einer Zeit, in der Christen verfolgt und ins Gefängnis geworfen wurden. Auch Blasius wurde verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Dort brachte man ihm ein kleines Kind, dem eine Fischgräte im Hals stecken geblieben war und zu ersticken drohte. Er nahm das Kind in die Arme, betete zu Gott und segnete es.

Er klopfte vorsichtig auf den Rücken und Gott sei Dank löste sich die Gräte. Deshalb bitten viele Menschen, den hl. Blasius immer wieder um Hilfe, vor allem bei Halskrankheiten. Am 3. Februar ist der Gedenktag, der Namenstag des Heiligen und an diesem Tag gibt es ein besonderes Zeichen, das auf den hl. Blasius zurück geht. Zwei gekreuzte Kerzen werden beim Blasiussegen verwendet. Dieser Segen bedeutet, dass Gott immer bei uns ist und uns heil machen will. In diesem Jahr durften die Erzieherinnen den Segen sprechen: ,, Auf die Fürsprache des hl. Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist." Auch unsere Allerjüngsten waren bei diesem Segen fasziniert mit dabei.

 

Nachrichten

Osternestsuche

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir immer noch mit dem Coronavirus kämpfen. Daher arbeiteten wir wieder nur mit einer Notgruppe. So war die Zahl derer, die den Kindergarten besuchen durften, gering. Aber die Aufregung war groß und gespannt warteten alle, ob uns der Osterhase etwas bringen würde. Gemeinsam gestalteten wir zunächst eine kleine Osterfeier, dann entdeckten wir durch das Fenster, dass einige Osternester im Hof bzw. Garten standen.

Palmsonntag

In der Woche vor Palmsonntag versammelten wir uns im Stuhlkreis, um den Einzug von Jesus in Jerusalem zu hören und darzustellen. Zur Begrüßung sangen wir das Lied: ,,Einfach spitze, dass ihr da seid!“ Jedes Kind durfte sich dann ein buntes Tuch aussuchen und eine gelbe runde Decke wurde in die Mitte unseres Kreises gelegt. Die helle, gelbe Mitte erinnerte uns an die Sonne, die uns einen neuen Tag schenkt, die uns leuchtet, dass wir jedes Gesicht erkennen können.

Aschermittwoch

„Stopp“, so hieß es zu Beginn unserer Aschermittwochsandacht. „Stopp“, denn nun ist Fasching vorbei, wir halten an und beginnen die Fastenzeit. Zunächst hörten wir eine Geschichte, bei der Karlotta einen Fastenwürfel bastelt, auf dem Bilder von einem Auge, einem Ohr, einem Mund, zwei Händen, zwei Füßen und einem Herz dargestellt sind. Wie Karlotta, so hatten auch wir einen Würfel und gemeinsam überlegten wir, wie man mit dem Mund (der wurde als erstes gewürfelt) fasten kann.

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