Wenn der Nikolaus, begleitet von seinen Engeln, im Fackelschein durch den Wildpark zieht, dürfte selbst dem größten Weihnachtsmuffel warm ums Herz werden. Die Waldweihnacht, eine schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit, zieht allein schon wegen ihrer besonderen Stimmung Besucherinnen und Besucher an.
Schließlich gibt es wohl wenige Orte, an denen man von Engel Luzie mit Sternenstaub verzaubert wird, mal kurz einem Elch Hallo sagen und dazu noch Weihnachtsmusik genießen kann. „Blech und Schwefel“ und die Kinder des Kindergartens St. Peter und Paul sorgen für die Umrahmung. Mit Spezialeffekten. Ein Mädchen kann die Ohren ihrer rotnasigen-Rentier-Mütze im Takt wackeln lassen. Und mit Enthüllungen. Dank der Kinder wissen jetzt alle: „Der Weihnachtsmann tanzt nicht gern allein.“
Alle Jahre wieder sorgen freiwillige Helfer vom Bürgerverein Deutschhof und vom Förderverein „Freunde des Wildparks“ dafür, dass die Waldweihnacht ein Erlebnis wird. Dazu kommt ein Flohmarkt vom Celtis und der Sattler-Realschule für Beopolis, die Stadt der Vögel.
(Auszug aus dem Schweinfurter Anzeiger)