header

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir immer noch mit dem Coronavirus kämpfen. Daher arbeiteten wir wieder nur mit einer Notgruppe. So war die Zahl derer, die den Kindergarten besuchen durften, gering. Aber die Aufregung war groß und gespannt warteten alle, ob uns der Osterhase etwas bringen würde. Gemeinsam gestalteten wir zunächst eine kleine Osterfeier, dann entdeckten wir durch das Fenster, dass einige Osternester im Hof bzw. Garten standen.

In der Woche vor Palmsonntag versammelten wir uns im Stuhlkreis, um den Einzug von Jesus in Jerusalem zu hören und darzustellen. Zur Begrüßung sangen wir das Lied: ,,Einfach spitze, dass ihr da seid!“ Jedes Kind durfte sich dann ein buntes Tuch aussuchen und eine gelbe runde Decke wurde in die Mitte unseres Kreises gelegt. Die helle, gelbe Mitte erinnerte uns an die Sonne, die uns einen neuen Tag schenkt, die uns leuchtet, dass wir jedes Gesicht erkennen können.

„Stopp“, so hieß es zu Beginn unserer Aschermittwochsandacht. „Stopp“, denn nun ist Fasching vorbei, wir halten an und beginnen die Fastenzeit. Zunächst hörten wir eine Geschichte, bei der Karlotta einen Fastenwürfel bastelt, auf dem Bilder von einem Auge, einem Ohr, einem Mund, zwei Händen, zwei Füßen und einem Herz dargestellt sind. Wie Karlotta, so hatten auch wir einen Würfel und gemeinsam überlegten wir, wie man mit dem Mund (der wurde als erstes gewürfelt) fasten kann.

Das Coronavirus hat uns leider immer noch im Griff. Daher konnten wir in diesem Jahr auch unseren großen Kinderfasching im Pfarrsaal nicht gemeinsam feiern. Wir hatten dann kurzerhand unseren Kindergarten am Rosenmontag und Faschingsdienstag geöffnet und mit den Kindern, die in der Notbetreuung bei uns sind, wurde dann eben hier der Fasching gefeiert.

Zum Blasiussegen versammelten wir uns wieder im Stuhlkreis und entzündeten die Jesuskerze. Neben dieser stand auch ein Bild vom hl. Blasius. Wir erinnerten uns an die gestrige Geschichte von Maria Lichtmess und das auch der hl. Blasius Licht für viele Menschen war. Er war zuerst Arzt und später Bischof. Er lebte in einer Zeit, in der Christen verfolgt und ins Gefängnis geworfen wurden. Auch Blasius wurde verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Dort brachte man ihm ein kleines Kind, dem eine Fischgräte im Hals stecken geblieben war und zu ersticken drohte. Er nahm das Kind in die Arme, betete zu Gott und segnete es.

Am 2. Februar feierten wir gemeinsam Maria Lichtmess. An diesem Tag wollen wir uns daran erinnern, wie Maria und Josef in den Tempel von Jerusalem gingen, um den kleinen Jesus von Gott segnen zu lassen und Gott dafür zu danken. Im Tempel trafen sie auf Simeon, er nennt Jesus das Licht für alle Völker. Als Zeichen des Lichtes, von dem Simeon spricht, werden am 02. Februar in vielen Kirchen Kerzen geweiht.

Es ist der 27.1.2020 und das bayer. Gesundheitsministerium meldet den 1. Coronafall in Deutschland. Zunächst berührte uns diese Meldung kaum. Doch dann vermehrten sich die Infektionen drastisch, so dass am 13. März 2020 bundesweit die Schulen und Kindergärten geschlossen und am 16. März der Katastrophenfall für Bayern ausgerufen wurde. Voller Spannung erwarteten wir alle, wie es nun weitergehen würde.

2020 wird wohl als „Corona – Jahr“ in die Geschichte eingehen.

Gerade dieses Jahr 2020 hat gezeigt, wie wichtig Vertrauen, Zusammenhalt und Zuversicht sind – und dass persönliche Worte und kleine Gesten durchaus großartiges bewirken können. Das bevorstehende Weihnachtsfest bietet uns allen die Möglichkeit, unsere Wertschätzung, Zuneigung und Liebe mit ein paar Zeilen auszudrücken. Nutzen Sie die Chance, verschicken Sie liebe Worte und am besten Gutscheine für viele Umarmungen.  

So kurz vor Weihnachten mussten wir einen zweiten Lockdown erleben. Daher war der 15.12.20 der offiziell letzte Kindergartentag vor Weihnachten. Wir verlegten also kurzerhand unsere kleine Weihnachtsfeier und so saßen wir in den jeweiligen Gruppen zusammen, hörten die Weihnachtsgeschichte und aßen bei Weihnachtsmusik Plätzchen. Plötzlich entdeckten wir eingepackte Päckchen, die uns wohl das Christkind gebracht hatte. Voller Spannung öffneten wir diese und freuten uns über die neuen Spiele.

Nachdem uns Corona immer noch im Griff hat, bangten wir, ob denn der Nikolaus in diesem Jahr zu uns kommen würde. Doch wir hatten Glück, er kam zu uns in den Hof und wir sangen ihm dort unsere Lieder. Auch ein Gedicht hatten wir gelernt und so kam es, dass sich der Nikolaus sehr freute und uns gerne seine Geschenke austeilte. Danach musste er weiter ziehen, denn er hatte noch viele Besuche vor sich.

In diesem Jahr ist vieles anders. So fand wegen der Coronabeschränkungen anstatt der großen Martinsfeier im Pfarrinnenhof nur eine kleine Martinsfeier in den jeweiligen Gruppen statt. Mit dem Rollenspiel vom Sankt Martin und dem Bettler wurde die kleine Andacht begonnen. Fr. Garsky ging in einem Gespräch auf die Bedeutung der passenden Bibelstelle ein und wie die Kinder dies im Alltag umsetzen könnten.

Seit langen konnten wir, trotz Corona, wieder einmal zusammen Gottesdienst feiern.  Die Kinder hatten ein Körbchen voller Obst, Gemüse und Blumen und durften diese zu Beginn des Gottesdienstes an den Altar stellen. Gemeinsam sangen und beteten wir, um so Gott für die Ernte des Jahres zu danken. 

Nachrichten

Osternestsuche

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir immer noch mit dem Coronavirus kämpfen. Daher arbeiteten wir wieder nur mit einer Notgruppe. So war die Zahl derer, die den Kindergarten besuchen durften, gering. Aber die Aufregung war groß und gespannt warteten alle, ob uns der Osterhase etwas bringen würde. Gemeinsam gestalteten wir zunächst eine kleine Osterfeier, dann entdeckten wir durch das Fenster, dass einige Osternester im Hof bzw. Garten standen.

Palmsonntag

In der Woche vor Palmsonntag versammelten wir uns im Stuhlkreis, um den Einzug von Jesus in Jerusalem zu hören und darzustellen. Zur Begrüßung sangen wir das Lied: ,,Einfach spitze, dass ihr da seid!“ Jedes Kind durfte sich dann ein buntes Tuch aussuchen und eine gelbe runde Decke wurde in die Mitte unseres Kreises gelegt. Die helle, gelbe Mitte erinnerte uns an die Sonne, die uns einen neuen Tag schenkt, die uns leuchtet, dass wir jedes Gesicht erkennen können.

Aschermittwoch

„Stopp“, so hieß es zu Beginn unserer Aschermittwochsandacht. „Stopp“, denn nun ist Fasching vorbei, wir halten an und beginnen die Fastenzeit. Zunächst hörten wir eine Geschichte, bei der Karlotta einen Fastenwürfel bastelt, auf dem Bilder von einem Auge, einem Ohr, einem Mund, zwei Händen, zwei Füßen und einem Herz dargestellt sind. Wie Karlotta, so hatten auch wir einen Würfel und gemeinsam überlegten wir, wie man mit dem Mund (der wurde als erstes gewürfelt) fasten kann.

­