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Es ist der 27.1.2020 und das bayer. Gesundheitsministerium meldet den 1. Coronafall in Deutschland. Zunächst berührte uns diese Meldung kaum. Doch dann vermehrten sich die Infektionen drastisch, so dass am 13. März 2020 bundesweit die Schulen und Kindergärten geschlossen und am 16. März der Katastrophenfall für Bayern ausgerufen wurde. Voller Spannung erwarteten wir alle, wie es nun weitergehen würde.

Im Kindergarten sortierten wir zunächst liegengebliebene Unterlagen, überarbeiteten unser Konzept, räumten den Keller auf, ließen den Kindergarten im neuen Glanz erstrahlen und schickten Videobotschaften zu den Kindern nach Hause. Rasch wurde der Kindergarten mit einer Notbetreuung geöffnet und wir konnten die Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, betreuen.

2020 wird wohl als „Corona – Jahr“ in die Geschichte eingehen.

Gerade dieses Jahr 2020 hat gezeigt, wie wichtig Vertrauen, Zusammenhalt und Zuversicht sind – und dass persönliche Worte und kleine Gesten durchaus großartiges bewirken können. Das bevorstehende Weihnachtsfest bietet uns allen die Möglichkeit, unsere Wertschätzung, Zuneigung und Liebe mit ein paar Zeilen auszudrücken. Nutzen Sie die Chance, verschicken Sie liebe Worte und am besten Gutscheine für viele Umarmungen.  

So kurz vor Weihnachten mussten wir einen zweiten Lockdown erleben. Daher war der 15.12.20 der offiziell letzte Kindergartentag vor Weihnachten. Wir verlegten also kurzerhand unsere kleine Weihnachtsfeier und so saßen wir in den jeweiligen Gruppen zusammen, hörten die Weihnachtsgeschichte und aßen bei Weihnachtsmusik Plätzchen. Plötzlich entdeckten wir eingepackte Päckchen, die uns wohl das Christkind gebracht hatte. Voller Spannung öffneten wir diese und freuten uns über die neuen Spiele.

Nachdem uns Corona immer noch im Griff hat, bangten wir, ob denn der Nikolaus in diesem Jahr zu uns kommen würde. Doch wir hatten Glück, er kam zu uns in den Hof und wir sangen ihm dort unsere Lieder. Auch ein Gedicht hatten wir gelernt und so kam es, dass sich der Nikolaus sehr freute und uns gerne seine Geschenke austeilte. Danach musste er weiter ziehen, denn er hatte noch viele Besuche vor sich.

In diesem Jahr ist vieles anders. So fand wegen der Coronabeschränkungen anstatt der großen Martinsfeier im Pfarrinnenhof nur eine kleine Martinsfeier in den jeweiligen Gruppen statt. Mit dem Rollenspiel vom Sankt Martin und dem Bettler wurde die kleine Andacht begonnen. Fr. Garsky ging in einem Gespräch auf die Bedeutung der passenden Bibelstelle ein und wie die Kinder dies im Alltag umsetzen könnten.

Seit langen konnten wir, trotz Corona, wieder einmal zusammen Gottesdienst feiern.  Die Kinder hatten ein Körbchen voller Obst, Gemüse und Blumen und durften diese zu Beginn des Gottesdienstes an den Altar stellen. Gemeinsam sangen und beteten wir, um so Gott für die Ernte des Jahres zu danken. 

In diesem Jahr starten wir mit 68 Kindern, d.h. alle Gruppen sind voll ausgebucht.

Von der Krippe wechseln zwei Kinder in die Villa Sternenzauber und vier Kinder in die Villa Sonnenschein. Hier haben wir den August genutzt, um sie schon an die großen Gruppen zu gewöhnen. Eine Herausforderung wird die Eingewöhnung von sechs neuen Krippenkindern werden. Auch auf die Villa Sternenzauber kommen große Umstellungen zu, da sie außer den zwei Krippenkindern noch acht neue Kinder aufnehmen werden. Durch die hohe Zahl an zukünftigen Schulkindern, nämlich vierzehn, wird die Villa Sonnenschein nur zwei zusätzliche neue Kinder bekommen.  Wir wünschen allen neuen Kindern und deren Eltern und allen „alten Hasen“ einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Kinderjahr.

Kinder singen und musizieren noch unbefangen und frei. Sie hören gerne Musik und tanzen dazu. Die Beschäftigung mit Musik und Tanz regt auf vielseitige und nachhaltige Weise sowohl allgemeine Fähigkeiten als auch künstlerische Interessen an. Wir im Kindergarten nehmen dieses Interesse an Musik auf, fördern es im Alltag und speziell auch bei unserem Musikclub. Dieser findet immer am Mittwochnachmittag statt.

Ein wachsendes, des Zusammengehörigkeitsgefühl können wir beobachten, wenn wir mit unseren Kindern im Morgenkreis oder in unserer Spielzeit gemeinsam singen und spielen. Das Singen, das Instrumentalspiel und die Bewegung beim Musizieren sind Umgangsformen und Erfahrungen mit Musik, die von Wahrnehmen, Erleben und Denken begleitet sind. Wir entdecken im Alltag die verschiedenen Klänge, das Umdeuten von Alltagsgegenständen in Musikinstrumente, das Spiel auf ,,echten" Instrumenten, die freie Bewegung zur Musik, aber auch das gemeinsame Tanzen und die Bewegungsspiele.

Aufgrund der eingeschränkten Kinderzahl, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen darf, konnten nur 5 Kinder mit 2 Erwachsenen am Waldtag teilnehmen. Immer mit dem ausreichendem Abstand zu anderen Spaziergängern machte sich die überschaubare Gruppe auf den Weg. Da alle gut zu Fuß waren, beschlossen wir eine größere Wanderung zu den 3 Eichen. Die umgefällten Eichen luden die Kinder zum Balancieren, zu Rollenspielen und Erkundung von Regenwürmern und Käfern ein. Anschließend stärkten sich alle mit ihrer Brotzeit. Die Kinder waren von dem ,,Naturspielplatz“ so begeistert, dass sie die gesperrten Spielplätze nicht vermisst haben.

Mit dem Aschermittwoch endet die Faschingszeit und beginnt die Fastenzeit. An diesem Tag kam unser Pater Jose zu uns, um uns auf die Fastenzeit einzustimmen. Im Anschluss an einer kleinen Andacht bekamen wir dann das Aschenkreuz.

Den diesjährigen Blasiussegen erhielten wir wieder von unserer Pastoralreferentin Fr. Garsky. Nach der Legende soll Blasius im Gefängnis einen Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hatte, durch sein Gebet vor dem Erstickungstod gerettet haben. Auf dieses Wunder der Heilung des Jungen geht seit dem 16. Jahrhundert der Brauch des Blasiussegens zurück. Dabei werden zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Hals gehalten. Das Segenswort lautet: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen“. 

Nachrichten

Einblicke in den Kindergartenalltag zu Coronazeiten

Es ist der 27.1.2020 und das bayer. Gesundheitsministerium meldet den 1. Coronafall in Deutschland. Zunächst berührte uns diese Meldung kaum. Doch dann vermehrten sich die Infektionen drastisch, so dass am 13. März 2020 bundesweit die Schulen und Kindergärten geschlossen und am 16. März der Katastrophenfall für Bayern ausgerufen wurde. Voller Spannung erwarteten wir alle, wie es nun weitergehen würde.

Im Kindergarten sortierten wir zunächst liegengebliebene Unterlagen, überarbeiteten unser Konzept, räumten den Keller auf, ließen den Kindergarten im neuen Glanz erstrahlen und schickten Videobotschaften zu den Kindern nach Hause. Rasch wurde der Kindergarten mit einer Notbetreuung geöffnet und wir konnten die Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, betreuen.

Weihnachtsgrüße

2020 wird wohl als „Corona – Jahr“ in die Geschichte eingehen.

Gerade dieses Jahr 2020 hat gezeigt, wie wichtig Vertrauen, Zusammenhalt und Zuversicht sind – und dass persönliche Worte und kleine Gesten durchaus großartiges bewirken können. Das bevorstehende Weihnachtsfest bietet uns allen die Möglichkeit, unsere Wertschätzung, Zuneigung und Liebe mit ein paar Zeilen auszudrücken. Nutzen Sie die Chance, verschicken Sie liebe Worte und am besten Gutscheine für viele Umarmungen.  

Weihnachtsfeier

So kurz vor Weihnachten mussten wir einen zweiten Lockdown erleben. Daher war der 15.12.20 der offiziell letzte Kindergartentag vor Weihnachten. Wir verlegten also kurzerhand unsere kleine Weihnachtsfeier und so saßen wir in den jeweiligen Gruppen zusammen, hörten die Weihnachtsgeschichte und aßen bei Weihnachtsmusik Plätzchen. Plötzlich entdeckten wir eingepackte Päckchen, die uns wohl das Christkind gebracht hatte. Voller Spannung öffneten wir diese und freuten uns über die neuen Spiele.

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